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Baustein 3: Mitarbeiter sensibilisieren und einbinden
Es ist wichtig, die Mitarbeiter von Beginn an in das Energiemanagement einzubeziehen. Zum einen hat ihr Verhalten im Arbeitsalltag einen großen Einfluss auf die Energieeffizienz einer Organisation und zum anderen kommen aus den Reihen der Mitarbeiter häufig gute Vorschläge zum Energiesparen. Je mehr sich die Mitarbeiter mit dem Energiemanagement identifizieren und sich aktiv beteiligen umso erfolgreicher wird es.
Binden Sie Ihre Mitarbeiter daher von Beginn an in den Prozess ein, machen Sie die Erfolge transparent und informieren Sie sie über die Handlungsmöglichkeiten, z.B. durch Vorträge, Informationsmaterialien, das Intranet oder Schulungen. In Workshops können Ideen für Energiesparmaßnahmen entwickelt werden.
Typische Beispiele einfacher Maßnahmen mit denen die Mitarbeiter zum Energiesparen beitragen können und die sich schnell auswirken:
- Räume energiesparend lüften (Stoßlüftung statt Dauerlüftung)
- Licht ausschalten, wenn Räume nicht benutzt werden oder das Tageslicht ausreicht
- In Arbeitspausen Stand-by-Betrieb bei Bürogeräten nutzen; nachts und am Wochenende Geräte vollständig ausschalten (zum Beispiel über eine schaltbare Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren)
Mit solchen Maßnahmen können bis zu 15 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden, wie das Beispiel der Universität Freiburg zeigt.


