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Green IT: Energieeffizienz steigern, Wachstumsmärkte erschließen und Nachhaltigkeit sichern

Die Begriffe „Green IT“ und „Green through IT“ stehen für intelligente Konzepte, um Energie und weitere Ressourcen effizienter zu nutzen: Durch Informationstechnik, die selbst Strom spart, und solche die hilft, in anderen Bereichen Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu senken. Beide Ansätze bieten für neue Geschäftsmodelle gute Chancen auf dem stark wachsenden IT-Markt.

Green IT

Green IT fasst energieeffiziente Hardware und deren intelligente Nutzung zusammen: Computer und Peripheriegeräte, die durch neue Technologien und optimierte Konfiguration helfen, dauerhaft Strom zu sparen. So können Betreiber von Rechenzentren und Serverräumen mit Green IT deutliche Steigerungen der Energieeffizienz erreichen – etwa über eine verbesserte Auslastung der Server und intelligente Kühlkonzepte. Mit einer Green-IT-Strategie vom einzelnen Arbeitsplatz bis zum Rechenzentrum können Unternehmen ihre Stromkosten für Informationstechnik um bis zu 75 Prozent senken und so ihre Nachhaltigkeit steigern.

Praxisbeispiel: Bundesagentur für Arbeit (BA).
Die BA hat eine umfassende Green-IT-Strategie Schritt für Schritt umgesetzt. Zu den einzelnen Maßnahmen gehörten z. B.:
- Messung sämtlicher Verbrauchsdaten der Informationstechnik
- Beschaffung energieeffizienter Hardware
- Konsolidierung und Effizienzsteigerung der Rechenzentren
- Entwicklung eines eigenen Power-Management-Systems

Ergebnis:
- Stromeinsparung: 12.000 MWh/Jahr
- Stromkosteneinsparung: 1.680.000 €/Jahr
- CO2-Reduzierung: 19.000 t/Jahr

Green through IT

Green through IT bezeichnet Lösungen, die Unternehmen helfen, in anderen Bereichen Energie und Ressourcen zu sparen. Auch hier liegen große ökonomische und ökologische Potenziale. Besonders hohe Einsparmöglichkeiten ergeben sich dort, wo Anlagen, Antriebe, Aggregate kontinuierlich, aber mit wechselnder Belastung laufen. Ein Beispiel sind Hausautomationssysteme, mit denen Heizkosten deutlich gesenkt werden können.. Nicht zu vergessen die vielfältigen Möglichkeiten der standortunabhängigen Kommunikation: Würden nur 20 Prozent der Geschäftsreisen in der EU durch Video- oder Telefonkonferenzen ersetzt, könnten jährlich bis zu 24 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, und natürlich ein erheblicher Teil der Reisekosten.

Praxisbeispiel: Kühlanlagenbau Nord GmbH.
Das Unternehmen hat eine professionelle Videokonferenzsoftware eingefügt. Durch die neue Software können bei durchschnittlich 24 Online-Meetings mit je acht Teilnehmern für die Abstimmung im Neuanlagenbau gegenüber den ursprünglich durchgeführten Abstimmungstreffen rund 77.000 Personenkilometer im Jahr vermieden werden.

Ergebnis:
- Reisekosteneinsparung: ca. 85.000 €/Jahr
- Amortisationszeit: 8 Monat

Märkte für Innovationen

Doch nicht nur den Nutzern von Informationstechnologie bieten sich mit Green IT und Green through IT viele Vorteile. Zugleich entsteht damit ein neuer Markt für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, auf dem sich Herstellern von Hard- und Software sowie Anbietern von Systemlösungen und Services mit neuartigen Geschäftskonzepten Chancen öffnen. Denn Green IT wird mehr und mehr zum Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.


Umfrage zu Green-IT

Bis zu 83 % ihrer Stromkosten für IT können kommunale Einrichtungen bei einer Umrüstung auf Notebooks einsparen.


 Weitere Ergebnisse der Umfrage

Broschüre Green IT

Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele gibt sie einen Überblick zum Thema Green IT und beschreibt die wichtigsten Handlungsoptionen.

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Pressemappe Green IT

Die digitale Pressemappe enthält unter anderem ein Interview mit dem Geschäftsführer der dena Stephan Kohler.

 Pressemappe